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Tierphysiotherapie In der Humanmedizin ist die Physiotherapie eine seit Jahrtausenden angewendete sanfte Heilmethode. Auch in der Veterinärmedizin wird sie immer öfter und mit großem Erfolg eingesetzt.Wenn ein Mensch in seiner physiologischen Bewegung eingeschränkt ist, sei es wegen einer OP, eines Schlaganfalls oder anderer Krankheiten, ist es ganz selbstverständlich, dass hier durch die Physiotherapie der physiologische Bewegungsablauf wieder trainiert und aufgebaut wird. Bei unseren Tieren ist das leider noch nicht der Fall, aber wir sind auf dem besten Wege. Bei der Tierphysiotherapie handelt es sich um eine sehr sanfte Heilmethode. Sie geht nicht nur auf ein bestimmtes Symptom ein, sondern löst das Problem vielmehr in der Gesamtheit. Durch diese Form der ganzheitlichen Behandlung kann man Probleme meist langfristig beseitigen. Jeder gute Tierphysiotherapeut benötigt hierfür natürlich das genaue Hintergrundwissen der Anatomie der Tiere. Da sowohl beim Tier als auch beim Menschen der ganze Körper eine funktionelle Abhängigkeit bildet, muss das Symptom nicht zwingend da auftreten, wo auch das Problem (der Auslöser) sitzt. Z.B. Kann eine Lahmheit der Hintergliedmaße auch durch Probleme in der Rückenmuskulatur oder der Bauchmuskulatur hervorgerufen werden. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Meist sind es viele Faktoren die zusammenspielen und irgendwo ein Symptom zum Vorschein bringen. Vor allem im großen Sport wird schon seit Jahren mit Physiotherapeuten zusammen gearbeitet, um das Verletzungsrisiko herab zu setzen, die Tiere auf den großen Leistungsdruck vorzubereiten und die maximale Leistung zu fördern.
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Begriff "Tierphysiotherapie"